Mehr als genug auch im Großen!

SPIEGEL online schrieb am 18.3.2019:

Temperaturanstieg in der Arktis lässt sich nicht mehr aufhalten

Selbst wenn die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens umgesetzt werden: Die Temperaturen in der Arktis werden laut Uno bis 2050 um mindestens drei Grad Celsius steigen…

[Es} werden die Temperaturen in der Arktis im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bis 2050 um mindestens drei bis fünf Grad Celsius im Jahresmittel steigen – selbst wenn die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erfüllt und der globale Ausstoß an Treibhausgasen massiv gesenkt werden würde. Bis 2080 seien sogar Temperaturanstiege von bis zu neun Grad Celsius möglich, heißt es in dem Bericht, der während der Uno-Umweltkonferenz vorgestellt wurde…

Die Folge: Die Eismassen schmelzen, und der Permafrostboden taut. … In den teilweise Hunderte Meter dicken Permafrostschichten der Arktis sind seit der letzten Eiszeit gigantische Mengen Biomasse aus abgestorbenen Pflanzen konserviert. Sobald sie tauen, beginnt die Zersetzung durch Mikroorganismen – und zusätzliche Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan werden frei.

Das Tauen der Permafrostböden gilt daher als möglicher sogenannter Kipppunkt im globalen Klimasystem. Damit sind Effekte gemeint, die die Erderwärmung bei Überschreiten bestimmter Schwellen trotz aller von Menschen unternommenen Gegenmaßnahmen unumkehrbar machen könnten.

Na, dann können wir doch auch weiter verbrennen! Klärschlamm beispielsweise. ODER?

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Mehr als genug!

Klärschlamm-Verbrennung in M-V, wohin das Auge blickt:

  1. Mitten in Rostock (die „Klärschlamm-Kooperation M-V GmbH„),
  2. In Stavenhaben (die EEW),
  3. In Güstrow (Vorhabensankündigung durch die Stadtwerke, Vorhabensträger aber vermutlich Remondis): „Das ist als eine Lösung für ganz MV angedacht…“.

Die Gesamtkapazität geht weit über das Klärschlamm-Aufkommen in Mecklenburg-Vorpommern hinaus:

  • 100.000 t/a OS („Originalsubstanz“) in Rostock
  • 160.000 t/a OS in Stavenhagen
  • 130.000 t/a OS in Güstrow

Das sind zusammen rund 400.000 t/a OS! Die klima- und umweltschädlichen Folgen kann man kaum abschätzen: Klärschlamm-Anlieferungen aus anderen Bundesländern, Verbleib der Schwermetall-belasteten Aschen in M-V („Ein Land zum Leben“), viel und unnötige CO2-Emissionen durch die LKW-Anlieferungen über weite Strecken und die Verbrennung selbst usw. usf.

Will das unsere Landesregierung wirklich?

Fordern Sie deshalb bitte mit uns vor der Genehmigung dieser Anlagen

  1. die Durchführung einer strategischen Umweltprüfung (SUP) mit Öffentlichkeitsbeteiligung sowohl zur Technologie (Verbrennen oder Carbonisieren) als auch zum Standort (zentral oder jeweils lokal) – natürlich mit Öffentlichkeitsbeteiligung.

  2. Eine umfassende Ökobilanz, die mit der Bewertung der „biogenen Herkunft“ kommunaler Klärschlamme beginnt und alle anschließenden Behandlungswege bis hin zum Verbleib eventueller Reststoffe sowie die Uranbelastungen durch importierten Phosphordünger wegen Nichtverfügbarkeit des im Klärschlamm enthaltenen Phophors detailliert und nachvollziehbar darstellt.

Kommen Sie auch zur Informationsveranstaltung am 2.3. in Rostock!

Es gilt, jetzt die Zukunft zu retten! Siehe auch infoblatt ks-zukunft-4

 

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Fridays for Future – aber doch nicht in Rostock!

Noch am 9.2. berichtete die Ostsee-Zeitung, „Die weltweite Jugendbewegung „Fridays for Future“ erreicht Rostock“. ABER:

Noch bevor sie damit begonnen haben, die Demo zu bewerben, hätten sich über Whatsapp und Instagram schon rund 300 Teilnehmer dafür anmeldet, berichtet Yasmin. Weil anzunehmen ist, dass daraus bis zum 15. März noch viel mehr werden, muss die Veranstaltung an einem anderen Ort stattfinden als geplant. Ursprünglich wollten die Aktivisten auf dem Neuen Markt protestieren. Wo sie stattdessen mit Plakaten und Durchsagen Alarm machen werden, stehe noch nicht fest (ebenda).

Na klar, viel mehr als rund 300 Demonstranten gehen ja nicht auf den Neuen Markt rauf. Und rechtzeitig einen anderen Demonstrationsort in Rostock anbieten, schaffte die Stadtverwaltung so schnell auch nicht.

Zumindest ist nichts in den Nachrichten zu finden. Das wäre ja auch noch schöner: Mit allen Mitteln versuchen die Befürworter einer große Klärschlamm-Verbrennungsanlage andere Meinungen und Sichtweisen zu unterdrücken und dann kommen die Schüler und Studenten und demonstrieren fürs Klima?! NICHT IN ROSTOCK!!!

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2038

2038 sollen in Deutschland die letzten Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Zu spät, sagen vernunftbegabte Menschen.

Jakob van Hoddis wusste es schon 1911:

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Damals als Geburtsstunde des Expressionsmus gefeiert, könnten wir es heute auch als „zweites Gesicht“ des Dichters deuten, dass ihn in den Wahnsinn trieb. Wer vermag solche Vorahnungen schon aushalten?

Heute sind die Ängste nicht geringer. Gleichzeitig bleibt die Ignoranz der Entscheidungsträger unüberbietbar. Der Weltklimarat mahnt in seinem aktuellen Bericht SR 1.5 dringliches Handeln an, aber keiner liest diesen Bericht. Greta Thunberg spricht in ihrer Katowice-Rede Klartext, aber führende Politiker schweigen oder verhöhnen sie sogar.

Gisela Schneeberger (ADAC Motorwelt 2/2019) sagt es ganz profan, aber sehr einleuchtend:

Ich meine, der letzte Sommer hat es gezeigt: Es ist einfach erschreckend! Wir haben alle noch nicht die Fantasie, was passieren könnte, wenn wir mal drei Dürren hintereinander haben und das Wasser knapp wird.

Aber es gibt Hoffnung, die sogar Rostock erreicht:

Für den 15. März ist eine Großdemonstration geplant. Unter dem Aufruf #fridaysforfuturerostock will die hiesige Regionalgruppe Schüler, Studenten und Azubis dazu bewegen, für ein schnelles Ende der Braunkohleverstromung einzutreten.

Und hoffentlich auch dieses grässliche Vorhaben einer Klärschlamm-Verbrennung mitten in Rostock einschließt.

erde-roesten

Weiter so bis 2038 ???

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Verändertes Outfit

Wir haben das Outfit geändert, obwohl uns das vorherige (mit der Sprechblase je Beitrag zur Anzeige vorhandener Kommentare und zum Schreiben eines eigenen Kommentars) gut gefiel. Aber was wir längere Zeit nicht bemerkten: Die sogenannte Menü-Leiste wurde nur bei der Startseite angezeigt, nicht aber für ältere Beiträge. Das macht das Navigieren doch etwas mühsam.

Jetzt fehlt die Sprechblase und man findet die Kommentarfunktion am Ende des Beitrages, dafür bleibt aber bei allen Blogbeiträgen die Menüleiste erhalten. Wir halten das für lesefreundlicher. Und den Blogbeitrag erst volllständig lesen, bevor man kommentiert, kann ja auch nicht verkehrt sein…

Rückäußerungen sind herzlich willkommen!

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

„… müssen wir vielleicht das System selbst verändern“

Lange nicht geblogt.

Es war und ist zu viel zu tun gegen die geplante Klärschlammverbrennung in Rostock. Als wenn es keinen Klimawandel gäbe, keine UN-Klimakonferenz in Kattowice gegeben hätte, wollen Kommunalpolitiker in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) im Namen der Daseinsvorsorge (!) eine große Klärschlammverbrennungsanlage beschließen lassen, die Klärschlämme aus halb M-V „verwertet“.

Da ist es allerhöchste Zeit, die Rede der 15jährigen Greta Thunberg auf der UN-Klimakonferenz auch hier einzustellen:

„Meine Name ist Greta Thunberg. Ich bin 15 Jahre alt und komme aus Schweden. Ich spreche für die Organisation Climate Justice Now!

Viele Leute sagen, dass Schweden nur ein kleines Land ist und es keine Rolle spielt, was wir tun. Aber ich habe gelernt, dass man nie zu klein ist, um einen Unterschied zu machen. Und wenn ein paar Kinder Schlagzeilen damit machen können, indem sie einfach nicht zur Schule gehen, dann kann man sich vorstellen, was wir alle zusammen tun könnten, wenn wir nur wollten.

Aber um das zu tun, müssen wir klare Worte sprechen, egal wie unbequem das sein mag. Ihr hier sprecht nur von ewigem grünem Wachstum, weil ihr zu viel Angst davor habt, unpopulär zu sein. Ihr sprecht nur darüber, mit den selben schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in die dieses Chaos gebracht haben, selbst wenn es das einzig Vernünftige ist, die Notbremse zu ziehen. Ihr seid nicht reif genug, um es so zu sagen, wie es wirklich ist. Auch noch diese Last bürdet ihr uns Kindern auf.

Aber mir ist es gleich, ob ich populär bin. Ich sorge mich um Klimagerechtigkeit und den lebendigen Planeten. Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, dass eine sehr kleine Anzahl von Menschen weiterhin enorme Mengen von Geld machen kann. Unser Biosphäre wird geopfert, damit reiche Menschen in Ländern wie dem meinigen ein Leben in Luxus führen können. Es sind die Leiden der vielen, die für den Luxus der wenigen bezahlen müssen.

Im Jahr 2078 werde ich meinen 75ten Geburtstag feiern. Falls ich Kinder haben sollte, werden sie vielleicht den Tag mit mir verbringen. Vielleicht werden sie mich nach euch fragen. Vielleicht werden sie fragen, warum Ihr nichts getan habt, als die Zeit zum Handeln noch da war. Ihr sagt, ihr liebt Eure Kinder über alles, und doch stehlt ihr ihre Zukunft vor ihren eigenen Augen.

Solange Ihr euch nicht darauf konzentriert, was zu tun notwendig ist, sondern nur darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung. Wir können eine Krise nicht lösen ohne sie als Krise zu behandeln. Wir müssen die fossilen Brennstoffe im Boden lassen und wir müssen uns auf Gerechtigkeit konzentrieren. Und wenn Lösungen innerhalb des Systems unmöglich zu finden sind, dann müssen wir vielleicht das System selbst verändern.

Wir sind nicht hergekommen, um die führenden Politiker der Welt anzubetteln, dass sie sich kümmern sollen. Ihr habt uns in der Vergangenheit ignoriert und ihr werdet uns wieder ignorieren. Euch gehen die Entschuldigungen aus, und uns läuft die Zeit davon. Wir sind hergekommen, um euch mitzuteilen, dass der Wandel kommt, ob ihr wollt oder nicht. Die wirklich Macht gehört den Menschen. Danke.“

Man kann sich die Rede auch als Video ansehen und anhören.

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Jetzt überschlagen sie sich – rein verbal

Vor kurzem gab es nur wenige Stimmen zur bedrohlichen Klimaentwicklung. Jetzt hat der UN-Klimarat getagt und einige Medien berichten darüber.

Besonders kurz und bündig erscheint uns der Beitrag in der Jungen Welt:

Um rund ein Grad Celsius hat sich das globale Klima bereits im Vergleich zur vorindustriellen Zeit durch menschliche Aktivitäten erwärmt. Den weiteren Temperaturanstieg künftig auf 1,5 Grad zu beschränken hätte zahlreiche Vorteile gegenüber dem bisher definierten Ziel. In der Pariser Klimaübereinkunft war 2015 lediglich vereinbart worden, »deutlich unter zwei Grad« zu bleiben. Die niedrigere Zielmarke würde unter anderem für viele Länder das Risiko schwerer Dürren und verheerender Niederschläge mindern. Auch würde der Meeresspiegel voraussichtlich bis zum Ende des Jahrhunderts um zehn Zentimeter weniger ansteigen. Zehn Millionen Menschen könnten so vor Sturmfluten und dem Verlust ihrer Dörfer und Städte bewahrt werden. »Die EU wird daran arbeiten, diese Herausforderung anzugehen, und erwartet, dass andere dies ebenfalls tun«, erklärten die Kommissare Miguel Arias Cañete und Carlos Moedas am Montag laut dpa in Brüssel. »Alle Beteiligten müssen die Bemühungen gegenüber den Zusagen im Pariser Abkommen erhöhen.«

Da in den letzten fast 30 Jahren, seitdem die internationale Gemeinschaft über Klimaschutz verhandelt, viel zuwenig geschehen ist, muss es jetzt sehr schnell gehen: Die weltweiten Treibhausgasemissionen müssen bis 2030 fast halbiert und bis 2050 auf Null reduziert sein. Deutschland müsste dafür unter anderem ohne jede Verzögerung mit dem Ausstieg aus der Kohle beginnen, den Abbau der Braunkohle im nächsten Jahrzehnt einstellen, sofort die Bremsen vom Ausbau der erneuerbaren Energieträger nehmen, den öffentlichen Verkehrssektor massiv ausbauen und den verbleibenden Straßenverkehr elektrifizieren.

Fehlt da nicht eine entscheidende Position in der Aufgabenliste für Deutschland (und alle anderen auch)? Recyceln statt Verbrennen – und endlich aufhören, dem Verbrennen auch noch CO2-Einsparungen anzudichten!

Die taz hat am 8.10. gleich zwei Artikel zum Klimaproblem veröffentlicht und am Folgetag noch einmal zwei.

Unter der Überschrift „Tempo, Tempo, Tempo!“ ist u.a. zu lesen:

Man muss keine Dissertation in Physik geschrieben haben, um die Botschaft des Weltklimarats zu verstehen: Wenn die Erderwärmung und damit unkalkulierbare Risiken für Gesundheit, Wirtschaft, Ernährung und Sicherheit von Millionen von Menschen einigermaßen begrenzt werden sollen, muss es jetzt schnell gehen...

Was die Forscher in trockener Sprache auf Hunderten Seiten aufgeschrieben haben, ist im Grunde einfach: Wenn wir weiter in diesem Ausmaß CO2 in die Atmosphäre pumpen, geht das schief.

Die Elite der globalen Wissenschaft schreibt aber auch: Es ist machbar... Wir müssen nur wollen...

… Aber auch hier ist die Botschaft klar: Das Tempo, mit dem das geschehen muss, ist atemberaubend. Noch nie hat die Menschheit so schnell von einer Technik Abschied genommen und eine neue installiert wie es mit den fossilen Rohstoffen nötig ist, um 1,5 oder 2 Grad Erderwärmung noch zu halten….

Vor der Dringlichkeit, die aus jeder Zeile des IPCC-Berichts quillt, verschließt Berlin die Augen. Die Forscher werben für die Rolle eines Klimaschutz-Vorreiters, auch mit wirtschaftlichen Argumenten. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, wir haben die Technik, die Wirtschaftskraft und die politische Stabilität. Aber diese Bundesregierung will sich nicht bewegen, schon gar nicht schnell. Da hilft auch keine Bundeskanzlerin mit einem Doktortitel in Physik.

Hier stehen einfach mal nur Links, zum Sich-klug-machen:

180926 http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Politik/Heiss-heisser-Ostseekueste-Turbo-Klimawandel-in-MV

180911 http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Klimareport-MV-heizt-sich-auf

180911 http://www.ostsee-zeitung.de/Mehr/Wetter/Das-sind-die-wichtigsten-Erkenntnisse-aus-dem-Klimareport-MV

180919  https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-lobby-klimaziele-1.4134469

181008http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/CO-Ausstoss-halbieren-So-will-Rostock-das-Klima-retten

181008http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Politik/So-schlimm-wird-der-Klimawandel-fuer-Norddeutschland

181008http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Meeresspiegel-steigt-Klimawandel-bedroht-Ostseekueste

181008http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Diesel-Deal-ist-fauler-Kompromiss

181008http://www.taz.de/Nach-dem-Bericht-des-Weltklimarats/!5542059/

181009http://www.taz.de/Enwicklungsexperte-ueber-Klimabericht/!5538363/ Politische Entscheider dürfen nicht länger sehenden Auges in die Klima­katastrophe steuern.

181010http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Klimawandel-in-MV-Diese-Orte-waeren-bei-Anstieg-des-Meeresspiegels-ueberflutet

181017http://www.taz.de/100-Prozent-Oekostrom/!5540680/ Kohleaustieg bis 2035!
Zum Ausbau des Ökostrom gebe es keine Alternative, denn ohne Klimaschutz gebe es keinen Artenschutz. Eigentlich müsse sich die Bundesregierung diese Gedanken machen – „aber da fehlt die Ernsthaftigkeit beim Ausbau der Erneuerbaren.“

181018Deutschland erreicht Ziele der Energiewende nicht. Kritik des Bundesrechnungshofes. http://www.umweltruf.de/2018_PROGRAMM/news/news3.php3?nummer=7125 Wenn nun sogar der Bundesrechnungshof  sich dem inhaltlichen Thema des Klimaschutzes annimmt, muss das als alarmierendes Zeichen gewertet werden!

181020 http://www.taz.de/Forstforscher-zum-Waldschadenbericht/!5544381/ Der Vorsitzende des Bunds deutscher Forstleute stellt im Interview fest:

  • Das Jahr 2018 war das trockenste seit der Wetteraufzeichnung, und darunter leidet der Wald in ganz Deutschland.
  • Wir haben es mit einer langfristigen Entwicklung zu tun, die mit dem Klimawandel zusammenhängt. Und durch den Personalmangel im Forstbereich können wir bei weitem nicht genug dagegen tun. Wir arbeiten an der Belastungsgrenze, es fehlen 10.000 Forstleute.
  • Wir haben beispielsweise nicht genug Personal, um Klima stabilisierende Mischwälder aufzuforsten. Selbst aktuelle Schäden zu beheben, schaffen wir nicht – und es werden sogar weiter Stellen abgebaut. Wie sollen wir uns da um die wichtigen Funktionen des Waldes als Gemeinwohl und Daseinsvorsorge kümmern?
  • Der Wald ist … in vielerlei Hinsicht wichtig: als Wasserspeicher, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Sauerstoffproduzent, CO2-Speicher und Ort der Erholung. Wir kommen da jetzt an eine Grenze und können das gar nicht mehr garantieren.
  • es wird überall gespart.
  • Beispielsweise zugunsten von noch mehr Übungsflügen der Bundeswehr, für noch mehr NATO-Übungen an Russlands Grenzen usw. usf. Nein, das sagte der Interviewte natürlich nicht, das ist originaler No-burn-Text!

181020 http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Wirtschaft/Merkel-will-Diesel-Fahrverbote-per-Gesetz-erschweren Was für ein plumpes, dümmliches Wahlkampfmanöver! Wer nimmt denn so etwas noch ernst, Frau „Klimakanzlerin“?

181023   https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/klimawandel-heisszeit-klima-globale-erwaermung-weltklimarat-ipcc-bericht/komplettansicht  Eine sehr guter Übersicht aller Argumente, die dafür sprechen, den bedrohlichen Klimawandel ernst zu nehmen. Der umfangreiche Text ist mit vielen Angaben zu wissenschaftlichen Originalquellen versehen.

 

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